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Costa Rica Rundreise & Baden

Costa Rica / San José - Cartago - Turrialba - Orosi - Cahuita - La Fortuna - Playa Samara

p.P. ab € 1.601.-

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Inklusivleistungen:

  • 13-tägige Flugreise mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy Class nach San José (Zwischenlandung) und zurück
  • Rail&Fly 2. Klasse inklusive ICE-Nutzung
  • Rundreise und Transfers im Reisebus (lt. Reiseverlauf)
  • 6 Nächte im Doppelzimmer in 2- und 3-Sterne-Hotels (Landeskat.) während der Rundreise
  • 3 Nächte im Doppelzimmer im 3-Sterne-Badehotel (Landeskat.) im Raum Paya Samara
  • 1 Nacht Abschlussaufenthalt im Doppelzimmer im 3-Sterne-Stadthotel (Landeskat.) in San José
  • 2 x Stadtrundgänge San José und Cartago
  • Fahrt zum Nationalpark Irazú inklusive Wanderung
  • Fahrt zum Cahuita Nationalpark inklusive Wanderung
  • Spaziergang im Regenwaldreservat Tirimbina
  • Fahrt zum Nationalpark Vulkan Arenal inklusive Wanderung
  • Deutschsprachige Reiseleitung während der Rundreise

Ihr Reiseziel:

Costa Rica - „reiche Küste“, so taufte Christoph Kolumbus die Küste des Landes, als er 1502 dort landete. Mangrovensümpfe, Bergketten, Vulkane, Korallenriffe und dem Festland vorgelagerte grüne Inseln rechtfertigen diesen Namen. Bis heute ist die Vielfalt der Natur Costa Ricas größter Reichtum. Von Nebelwäldern mit Hängebrücken und endlosen Sandstränden bis hin zu schroffen Bergen und imposanten Vulkanen, gibt es hier alles was das Herz begehrt. Sie Starten Ihre 7-tägige Rundreise in der Hauptstadt San José und erkunden die bunte Metropole auf einem Spaziergang. Anschließend erwarten Sie faszinierende Naturschauspiele im Nationalpark des Vulkan Irazú, die paradiesischen Strände der Karibikküste sowie der aufregende Regenwald mit einer spektakulären Tier- und Pflanzenwelt. Genießen Sie anschließend einen erholsamen Badeaufenthalt an der Westküste Costa Ricas. Der tropische Küstenort Samara ist ein wahres Paradies und bekannt als einer der schönsten Strände in ganz Costa Rica. Lassen Sie die Seele baumeln und lassen Sie die erlebten Eindrücke der Rundreise auf sich wirken.

Ihr Reiseverlauf:

1. Tag, So.: Flug nach San José

2. Tag, Mo.: Ankunft in San José

Ankunft am Flughafen und Transfer zum Hotel. Nach dem Frühstück geht es in die reizvolle Gegend von Grecia und Sarchí, am Fuße des Vulkans Poás. Die Kleinstadt Grecia bietet die einzige Metallkirche Mittelamerikas mit einer Orgel aus Ludwigsburg/Württemberg. Weiterfahrt nach Sarchí. Hier lernen Sie die Herstellung der urigen Ochsenkarren kennen, die alle individuell bemalt werden. Diese alten Transportmittel, bemalt mit bunten Farben und geometrischen Mustern, sind ein Symbol für Costa Rica und von der UNESCO sogar zum Welt-Kulturerbe erklärt worden. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung.

Übernachtung im Hotel Villa Tournón ***(Landeskat.) oder gleichwertig.

3. Tag, Di.: San José – Cartago – Nationalpark Vulkan Irazú – Turrialba / Orosi (ca. 102 km)

Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Stadtbummel durch die Hauptstadt. San José ist eine lebhafte, kosmopolitische Metropole. Als schönstes Gebäude Costa Ricas gilt das Nationaltheater, 1897 nach dem Vorbild des Pariser Opernhauses erbaut. Auf der Fußgängerzone können Sie in das lateinamerikanische Stadtleben eintauchen. Die Parkanlagen erwarten Sie mit tropischer Vegetation und altehrwürdigen Bäumen. Weiterfahrt zur einstigen Hauptstadt Cartago, am Fuße des Vulkans Irazú. Hier besichtigen Sie die Wallfahrtskirche der „Virgen de los Ángeles“. Bei der Schutzheiligen des Landes ist das Zentrum der Volksfrömmigkeit Costa Ricas, wie die zahlreichen Votivgaben bezeugen. Auch architektonisch ist die byzantinisch inspirierte Kirche interessant. Anschließend setzen Sie die Fahrt fort und besuchen den Nationalpark Vulkan Irazú. Der Irazú ist mit einer Höhe von 3420 m der höchste Vulkan Costa Ricas. Sie unternehmen eine kurze Wanderung durch die mondähnliche Landschaft hin zu den beiden Kratern. Anschließend Weiterfahrt nach Turrialba/Orosi.

Übernachtung im Hotel Villa Florencia ***(Landeskat.) oder gleichwertig im Raum Turrialba

4. Tag, Mi: Turrialba – Cahuita / Puerto Viejo (ca. 145 km)

Am Morgen machen Sie sich auf den Weg Richtung karibische Küste. Die Küstenorte südlich von Limón haben sich zu Touristenzentren entwickelt, die bei Naturfreunden, Surfern und Tauchern beliebt sind. Hier scheint die Uhr langsamer zu ticken. Globetrotter, Rastafaris und Aussteiger aller Nationalitäten treffen sich. Lassen Sie sich verzaubern von der lässigen Karibik-Atmosphäre dieses Landstriches.

Übernachtung im Hotel Cabinas Arrecife (keine Kategorisierung) oder gleichwertig im Raum Cahuita.

5. Tag, Do.: Cahuita – Cahuita Nationalpark – Puerto Viejo de Sarapiquí (ca. 196 km)

Heute besuchen Sie den Nationalpark Cahuita, im Herzen der südlichen Karibikküste Costa Ricas. Dieser Nationalpark ist einer der schönsten des Landes und wurde zum Schutz des einzigen voll entwickelten Korallenriffs auf der karibischen Seite gegründet. Türkisblaues Meer und weiße Strände mit Kokospalmen und Korallen-Sand werden Sie begeistern.

An Land finden Sie zudem vielfältige Vegetationszonen wie Sumpfgebiete, Mischwälder, Mangrovensümpfe sowie die Küstenvegetation. Sie machen einen geführten Spaziergang. Passen Sie gut auf, vielleicht sehen Sie ja einen Brüll- und Kapuzineraffen. Weiterfahrt nach Puerto Viejo de Sarapiquí.

Übernachtung in der Tirimbina Lodge ** (Landeskat.) oder gleichwertig in Sarapiquí.

6. Tag, Fr.: Puerto Viejo de Sarapiquí – La Fortuna (ca. 69 km)

Die Gegend von Sarapiquí ist eine der vielseitigsten Regenwald-Destinationen Costa Ricas. Reservate, Forschungseinrichtungen, reiches Tierleben sowie zahlreiche Abenteuer-Touren gehören zu den Attraktionen. “Puerto Viejo“, der alte Hafen, heißt nicht zufällig so. Bis ins 19. Jh. hinein hatte Costa Rica keinen eigenen Hafen an der Karibik. Deutsche und andere Einwanderer landeten damals an der Küste von Nicaragua und gelangten auf dem Fluss bis Puerto Viejo. Von hier ging die beschwerliche Reise zu Fuß hinauf ins Zentraltal. Vormittags unternehmen Sie eine Wanderung im Regenwaldreservat Tirimbina. Das Reservat umfasst verschiedene Habitate mit jeweils eigenen charakteristischen Arten wie Flussufer, eine Insel, Wald und Pflanzungen. Eine fast 300 m lange Brücke überspannt den Sarapiquí-Fluss und die Insel Tirimbina. Weiterfahrt nach La Fortuna.

Übernachtung im Hotel Arenal Rossi **(Landeskat.) oder gleichwertig in La Fortuna.

7. Tag, Sa.: La Fortuna – Nationalpark Vulkan Arenal (ca: 16 km)

Heute erwartet Sie ein absolutes Highlight der Rundreise – der Nationalpark Vulkan Arenal. Hauptattraktion des Parks ist der 1.633 m hohe Vulkan Arenal. Dieser zählt zu den aktivsten Vulkanen der Erde. Am Vormittag unternehmen Sie eine Wanderung zu den erkalteten Lavafeldern des Ausbruchs von 1968). Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

Übernachtung im Hotel Arenal Rossi **(Landeskat.) oder gleichwertig in La Fortuna.

8. Tag, So: La Fortuna – Playa Samara / Playa Carrillo (ca. 205 km)

Heute verlassen Sie la Fortuna und machen sich auf den Weg an die Playa Samara/Playa Carrillo, wo Sie die nächsten Tage verbringen werden. Einmal im Hotel angekommen verabschieden Sie sich von Ihrem Reiseleiter.

Übernachtung im Hotel Samara Beach **(Landeskat.) oder gleichwertig

9.-10. Tag, Mo.-Di.: Badeaufenthalt in Paya Samara / Playa Carillo

Übernachtung im Hotel Samara Beach **(Landeskat.) oder gleichwertig

11. Tag, Mi.: Transfer von Playa Samara – San José

Heute verlassen Sie Playa Samara und machen sich auf den Weg zurück nach San José, wo Sie die letzte Nacht verbringen werden.

12. Tag, Do.: Rückreise

Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Rückflug

13. Tag, Fr.: Ankunft in Deutschland

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten.

Ihre Hotels:

Sie übernachten in guten 2- und 3-Sterne-Hotels (Landeskat.) Alle Hotels bieten Rezeption, Restaurant, Bars sowie Doppel- (2 Vollzahler) bzw. Einzelzimmer (1 Vollzahler) mit Bad oder Dusche und teilweise TV. Das Hotel während der Badeverlängerung liegt nur wenige Meter vom Strand entfernt, an der Westküste Costa Ricas und bietet zusätzlich einen Pool und Sonnenterrasse.

Hotel- & Freizeiteinrichtungen teilweise gegen Gebühr.

Wunschleistungen:

Einzelzimmerzuschlag pro Aufenthalt ab € 399.-

Generelle Hinweise:

Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen. Bei Nichterreichen ist der Veranstalter berechtigt, die Reise bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn abzusagen. In diesem Fall erhält der Reiseteilnehmer auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat der Veranstalter unverzüglich von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen.

Bitte beachten Sie, dass während des Badeaufenthaltes keine Reiseleitung vorhanden ist. Die Hotelnamen erfahren Sie mit den Unterlagen.

Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass. Außerdem muss ein Rückflugticket vorhanden sein. Die Ausreisesteuer ist bereits enthalten.

Für die Einhaltung der Einreisebestimmungen ist jeder Gast selbst verantwortlich. Bitte informieren Sie sich ggf. beim Konsulat. Staatsangehörige anderer Nationen erkundigen sich bitte bei ihrer zuständigen Botschaft über die aktuell geltenden Einreisebestimmungen.

Aktuelle Informationen finden Sie auf http://www.auswaertiges-amt.de.

Impfungen sind nicht vorgeschrieben, jedoch ist eine Malaria-Prophylaxe für die Dschungelregion an der Karibikseite empfehlenswert (für weitere Informationen fragen Sie bitte Ihren Hausarzt oder informieren sich bei einem Tropeninstitut).

Währung:

1 Costa Rican Colón = 100 Céntimos. Währungskürzel: CRC (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 50.000, 10.000, 5.000, 2.000 und 1.000 CRC, Münzen sind im Wert von 500, 100, 50, 25, 20, 10 und 5 CRC im Umlauf. US-Dollars werden ebenfalls akzeptiert.

Geldwechsel:

Geldwechsel ist möglich auf allen Banken und im Flughafen. Euro haben noch keinen großen Markt. Die Mitnahme von US-Dollar in bar wird empfohlen.

Kreditkarten:

MasterCard, Visa und AMEX werden in der Regel akzeptiert, American Express weniger häufig. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Achtung: Die Akzeptanz von Kreditkarten ist regional verschieden. In einigen Gebieten Costa Ricas werden nur Kreditkarten von Visa akzeptiert. Gelegentlich ist die Abfrage nach der Liquidität gestört, weshalb die Bezahlung mit Kreditkarte scheitert. Die Mitnahme von US-Dollar in bar wird für diese Fälle empfohlen.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

In städtischen Gebieten gibt es Geldautomaten. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. Das Abheben von Geld mit Maestro funktioniert nicht immer.

Reiseschecks:

Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein, werden aber immer seltener akzeptiert.

Devisenbestimmungen:

Öffnungszeiten der Banken:

Mo-Fr 08.30- 15.00 Uhr (Abweichungen sind möglich).

Veranstalter

clevertours.com
clevertours.com GmbH
Humboldtstraße 140, 51149 Köln

Weitere Informationen zum Veranstalter clevertours.com

Costa Rica, die grüne Lunge Mittelamerikas!

Mitten in den Tropen Mittelamerikas gelegen, verschlägt Costa Rica mit seiner ursprünglichen, einzigartigen Natur seinen Besuchern den Atem. Die Vielfalt der Flora und Fauna verlieh Costa Rica den Namen "die reiche Küste". Das Land zählt mit seinen Naturschönheiten zu den prachtvollsten Landschaften der Welt. Tiefe Regenwälder, mächtige, schlafende und aktive Vulkane, schwarze Palmenstrände, rauschende Wasserfälle, ruhige Dörfer sowie exotische Pflanzen heißen Sie in Costa Rica mit einem einladenden "Bienvenido" willkommen.

Um den Artenreichtum ihres Landes zu schützen, griffen die Costaricaner schon früh zu besonderen Methoden des Naturschutzes. In den 70er Jahren wurde ein Viertel des Landes zu Schutzgebieten erklärt. Heute liegen in Costa Rica unzählige kostbare Nationalparks, von denen jeder einen anderen beeindruckenden Charakter aufweist. So hat die UNESCO bereits das Naturschutzgebiet Talamanca und den Nationalpark La Amistad, das Schutzgebiet Guanacaste und den Nationalpark Kokosinseln zum Weltnaturerbe deklariert. Die Hauptinsel dieser Kokosinseln ist die größte unbewohnte Regenwaldinsel der Erde. Die Anzahl ihrer jährlichen Besucher ist strikt begrenzt.

Als zweitkleinstes Land Mittelamerikas trennt die Landbrücke Costa Rica den Pazifik vom Atlantik. An der engsten Stelle sind das nur etwa 110 Kilometer. Oft spricht man von Costa Rica als Schmelztiegel, da es die Einflüsse vieler verschiedener Kulturen widerspiegelt. Costa Rica wurde von Kolumbus auf seiner vierten Amerikareise auf der Suche nach Gold entdeckt und später von den Spaniern besiedelt. Zu dieser Zeit lebten hier die halbnomadischen Huetares, die höher entwickelten Chorotegas und die sesshaften Bruncas. Danach begannen die Kreolen, die Sprache und Kultur Costa Ricas zu prägen. Doch lassen sich auch noch Einflüsse der indianischen Ureinwohner finden.

Die Ticos und Ticas, so ist der Name der Costaricaner in Lateinamerika, formen mit ihrem Lebensmotto "La Pura Vida" die Lebensqualität und Gelassenheit Costa Ricas. Jeder Besucher, der auf der Suche nach Erholung und Genuss ist, wird sich von dieser Mentalität in den Bann gezogen fühlen. Nicht nur für Naturliebhaber ist Costa Rica ein Paradies. Auch Sonnenanbeter kommen hier auf ihre Kosten. Sowohl die Strände am Atlantik als auch am Pazifik verwöhnen ihre Besucher mit ihren unterschiedlichen Vegetationen und Farbfacetten. Einige Strände bieten gute Windsurfbedingungen. Die Playa Sámara an der Westküste der Halbinsel wurde wegen ihrer hohen Wasserqualität mit der "Blauen Flagge" ausgezeichnet. Der Garten Eden Mittelamerikas wartet auf Sie!

Orte

San José ist nicht nur die größte Stadt Costa Ricas, sondern auch wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes. Die Lage der Hauptstadt ist beeindruckend: Auf einem Hochland, 1.170 Meter über dem Meeresspiegel, liegt sie, umgeben von weitläufigen Kaffeeplantagen, am Fuße der Cordillera Central. San José ist eine pulsierende Stadt mit modernem Gesicht. Trotz eines großen Erdbebens, das die Stadt heimsuchte, lassen sich noch einige kolonialhistorische Gebäude finden. Mittelpunkt der Stadt ist der Plaza de la Cultura, ein Platz, der beliebter Treffpunkt der Einwohner San Josés ist. Gesäumt wird er vom prachtvollsten Bau Costa Ricas, dem Nationaltheater. Es wurde in neoklassizistischem Stil erbaut und der Pariser Oper nachempfunden. Auch ein Besuch der Kathedrale, des Teatros Melico Salazar und des Bellavista Forts, das heute das Nationalmuseum beherbergt, lohnen sich. San José ist unverkennbar administrativer, kultureller und wirtschaftlicher Motor des Landes.

Das Surferparadies am Pazifik ist Jacó. Aus dem einst verschlafenen Badeort hat sich im Laufe der Zeit eine lebendige Küstenstadt entwickelt. Regelmäßig werden hier in der Bucht Surfwettbewerbe ausgetragen. Nur zwei Autostunden von San José entfernt lockt Jacó seine Besucher mit langen Lavastränden, die zu den schönsten des Landes zählen. Die Tage vertreiben sich die Urlauber mit Sonnenbaden, Schwimmen und langen Strandspaziergängen. Auch für sein Nachtleben ist Jacó bekannt. Entlang der Hauptstraße bietet die Stadt Souvenirgeschäfte, Surf-Shops und gemütliche Cafés.

Einen Gegensatz zum sonst grünen Costa Rica bietet die Halbinsel Nicoya, im Nordwesten des Landes gelegen. Das Landschaftsbild rund um die, auf der Halbinsel gelegene, gleichnamige Stadt Nicoya ist trocken und heiß. Statt auf üppig-tropische Vegetation trifft man hier auf lange, feine Sandstrände, ausgedehnte Weideflächen und Steppen. An der Küste der Halbinsel liegen die bekanntesten Strände des Landes wie die Playa Samara, die Playa Tamarindo und die Playa de Nosara. Die Stadt selbst bildet mit ihren über 10.000 Einwohnern das kulturelle Zentrum der Region. Sehenswert ist die Iglesia de San Blas, das zweitälteste Gotteshaus des Landes. Die im Jahre 1634 auf den Ruinen einer Chorotega-Siedlung erbaute Kirche wird heute als nationales Monument verehrt.

Der lebhafte Badeort Tamarindo liegt an der gleichnamigen Playa im Nordwesten der Nicoya-Halbinsel. Die Bucht Tamarindo lädt Surfer zum Wellenreiten ein. Taucher sind von der bunten exotischen Unterwasserwelt, die die vorgelagerten Felsen bieten, begeistert. Das ehemalige Fischerdorf ist bekannt für seine hellen, feinen Sandstrände. Die kleine Isla Capitan liegt etwa 500 Meter vor der Bucht Tamarindos.

Im Westen Costa Ricas liegt die Hafenstadt Puntarenas. Puntarenas ist die Metropole der gleichnamigen Region und liegt auf einer schmalen Landzunge gegenüber der Halbinsel Nicoya. Die etwa 40.000 Einwohner zählende Stadt wurde durch den Kaffeehandel wohlhabend.

215 Kilometer nordwestlich von San José und nördlich der Halbinsel Nicoya liegt Liberia, die Provinzhauptstadt von Guanacaste mit dem zweiten internationalen Flughafen Costa Ricas. Die Stadt ist von großer touristischer Bedeutung, sie ist Ausgangspunkt zu den schönen Stränden rund um die Halbinsel Nicoya. Der Nationalpark Rincón de la Vieja Volcano liegt vor den Toren der Stadt.

Wissenswertes

Ländername:

Republik Costa Rica (República de Costa Rica)

Hauptstadt:

San José (San José hat ca. 340.000 Einwohner)

Staatsform:

Costa Rica ist in sieben politische Provinzen unterteilt und seit 1949 Präsidialrepublik.

Lage und Klima:

Costa Rica ist ein Staat in Mittelamerika, der im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama grenzt. Der Pazifik im Westen und die Karibik im Osten sind natürliche Grenzen. Costa Rica liegt in der tropischen Klimazone. Zusätzlich prägt das von Norden nach Süden laufende Gebirge das Klima. Im Osten findet man eine immerfeuchte Karibikregion und im Westen eine wechselfeuchte Pazifikregion.

Höchste Erhebung:

Chirripó Grande (3.820 Meter)

Fläche:

Costa Rica hat eine Fläche von 51.100 km².

Bevölkerung:

Costa Rica hat über 4,7 Millionen Einwohner.

Sprachen:

Die Amtssprache in Costa Rica ist Spanisch. Aber auch Englisch ist in den Urlaubsgebieten weit verbreitet.

Währung:

Die Landeswährung ist der Costa Rican Colón (CRC). 1 Euro = 683,50 CRC (Stand 06.03.2014).

Maße und Gewichte:

Auf Costa Rica gilt das metrische Maß- und Gewichtssystem.

Strom:

110 Volt, 60 Hertz. Ein Mehrzweckadapter ist erforderlich.

Zeitunterschied:

In Costa Rica gilt MEZ -7 Stunden. Sie müssen also Ihre Uhr um sieben Stunden zurückstellen. Während der europäischen Sommerzeit ist der Unterschied MESZ -8 Stunden.

Auskunft:

Botschaft Costa Rica, Dessauer Straße 28/29, D-10963 Berlin, Telefon: +49 (0) 30 - 263 989 90, Fax: +49 (0) 30 - 265 572 10, E-Mail: consulado@botschaft-costarica.de, Internet: www.visitcostarica.com.

Einreise:

Deutsche und österreichische Staatsangehörige benötigen einen sechs Monate über das Ausreisedatum gültigen Reisepass. Seit dem 26. Juni 2012 sind Kindereinträge im Reisepass der Eltern ungültig. Kinder benötigen beim Grenzübertritt ein eigenes Reisedokument wie einen Kinderreisepass oder einen Reisepass.

Gesundheit:

Impfvorschriften und gesundheitliche Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite Ihres Reiseveranstalters und konsultieren Sie rechtzeitig Ihren Hausarzt. In Costa Rica müssen medizinische Behandlungen sofort bezahlt werden. Lassen Sie sich für die erbrachten Leistungen eine Rechnung geben, damit Sie diese nach Ihrer Rückkehr nach Deutschland bei Ihrer Krankenkasse zur möglichen Erstattung einreichen können.

Sehenswertes

Irazu:

Irazu heißt aus der Indianersprache übersetzt "grollender Berg". Er ist mit seinen 3.432 Metern der höchste Vulkan Costa Ricas und liegt eingebettet in den Nationalpark Volcan Irazu. Der Park ist etwa zwei Stunden von San José entfernt und wird über die Stadt Cartago angefahren. In dem runden Hauptkrater mit etwa 1.000 Meter Durchmesser ruht ein leuchtend gelbgrüner Schwefelsee. Eine weitere Besonderheit des mächtigen Vulkans ist die Aussicht, die man hier genießen kann. Bei klarem Wetter kann man sowohl die Küsten vom Pazifik als auch vom Atlantik und der Karibik sehen.

Der Nationalpark Cartago:

Die Stadt Cartago wurde 1563 von den Spaniern erbaut und war die erste spanische Siedlung Costa Ricas. Lange Zeit war Cartago die Hauptstadt des Landes bis 1823 San José diese Funktion übernahm. Da Cartago nahe des Irazus liegt, wurde sie oft von Vulkanausbrüchen heimgesucht und sechsmal fast vollständig zerstört. Auch Erdbeben und Brandkatastrophen wüteten hier, doch die Einwohner Cartagos schafften es immer wieder, ihre Stadt neu aufzubauen. Heute ist Cartago ein bedeutender Wallfahrtsort und von großer religiöser Bedeutung für Costa Rica. Jährlich machen sich Pilger auf, um die Basilica de Nuestra Senora de los Angeles zu besuchen. Hier wird die Statue einer schwarzen Madonna, der Schutzheiligen Costa Ricas, aufbewahrt. Überlebensgroße Engel- und Heiligenfiguren, die auf strahlend weißen Säulen thronen, zieren die Fassade des aus dunklem Stein erbauten Gebäudes. Auch der Wochenmarkt mit Produkten aus der Umgebung sowie die beeindruckenden Ruinen einer Romantik-Kirche des Heiligen Santiago, deren Bau aufgrund von Erdbeben aufgegeben wurde, sind einen Besuch wert.

Nationalpark Rincón de la Vieja:

Der 14.000 Hektar große Nationalpark um den aktiven Vulkan Rincón de la Vieja zählt zu den artenreichsten und vielseitigsten des Landes. Auch der erloschene Vulkan Santa Maria liegt im Park. Aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen des Areals, finden sich hier verschiedene Vegetationszonen wie Trockengebiete und Nebelwälder. Heiße Schwefelquellen und etwa 30 Bäche entspringen hier. Die Tierwelt des Parks ist faszinierend. Er ist Heimat für über 250 heimische Vogelarten, Jaguare, Ozelots, Faultiere und Affen.

Lesenswertes

MERIAN momente Reiseführer Costa Rica: Mit Extra-Karte zum Herausnehmen.

Manfred Wöbcke, Travel House Media, 2015. Für einen Kompaktreiseführer recht ausführlicher, gut strukturierter Reiseführer mit vielen Informationen, schönem Bild- und gutem Kartenmaterial.

Lonely Planet Reiseführer Costa Rica.

Nate Cavalieri, Lonely Planet Deutschland, 2015. Umfangreiches, ehrliches Reisehandbuch mit ausführlichen Texten, unzähligen Tipps und Adressen, zahlreichen Karten und Detailplänen sowie Infos für die Reise nach Costa Rica.

National Geographic Traveler Costa Rica.

Christopher P. Baker, National Geographic Deutschland, 2015. Optisch opulenter Reiseführer, der viel Spaß beim Planen und Vorbereiten macht. Mit vielen Karten, Grundrissen und Grafiken.

Reisen mit Kindern

Costa Rica ist mit seiner wunderschönen Natur und der Vielfalt der Tropen ein Paradies für Kinder und Erwachsene. Das satte Grün des Regenwaldes, die dunklen Lavastrände, die exotischen Tiere und die majestätischen Vulkane sind für Europäer, egal ob Groß oder Klein, ein ganz neues Erlebnis.

In einem renovierten Gefängnis in San José ist das Kindermuseum untergebracht. Es gliedert sich in verschiedene Pavillons, die sich je mit einem bestimmten Thema wie dem Universum zum Teil auch interaktiv beschäftigen.

Der Parque Zoologico Nacional Simon Bolivar in San José ist ein kleiner zoologischer Garten im Simon Bolivar-Park. Hier können Sie die costaricanische Tierwelt erleben, aber auch Tiere aus anderen Ländern beobachten.

Ein besonderes Erlebnis für alle ist der Turubari Tropical Park, der etwa 90 Minuten Fahrt von San José entfernt ist. Der Naturthemenpark bietet eine moderne Seilbahn über den gesamten Park, Canopy Touren und Ausritte zu Pferd. Durch das gesamte Gebiet ziehen sich Naturpfade, und angelegte Pflanzensammlungen können besichtigt werden. Im Schmetterlingsgarten fliegen bunte Falter umher. Auch andere Tiere bewegen sich frei im Park. Sogar Krokodile auf der anderen Flussseite kann man von einem Balkon aus beobachten.

Beliebte Freizeitaktivitäten für die ganze Familie sind geführte Bootsfahrten über die vielen tropischen Urflüsse in einem der Nationalparks Costa Ricas. Auf sichere und bequeme Weise lässt sich die Flora und Fauna des Landes erkunden.

Durchschnittliche Werte im November

33°C
Lufttemperatur
28°C
Wassertemperatur
8 Stunden
Sonnenscheindauer

Durchschnittliche Werte im Jahresverlauf

  • Lufttemperatur in °C
  • Wassertemperatur in °C
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